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Sopron
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Sopron [], deutsch Ădenburg (alte deutsche Schreibform: Oedenburg), burgenlĂ€ndisch-kroatisch Ć opron, ist eine Stadt mit Komitatsrecht im Nordwesten von Ungarn, sĂŒdwestlich des Neusiedler Sees. Sie hat heute ĂŒber 60.000 Einwohner und liegt im Komitat GyĆr-Moson-Sopron. Das Stadtgebiet wird von der Ikva durchflossen und ragt wie ein Sporn in österreichisches Staatsgebiet.
Sopron ist eine der Ă€ltesten StĂ€dte Ungarns und liegt etwa 70 StraĂenkilometer sĂŒdlich von Wien und 210 km westlich von Budapest. Die Stadt gilt heute als BrĂŒcke zwischen Ungarn und seinen westlichen Nachbarn. Die UniversitĂ€t Sopron wurde im Jahre 1735 gegrĂŒndet. Aufgrund seiner Rolle in der Reformation wurde Sopron 2016 der Ehrentitel âReformationsstadt Europasâ durch die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa verliehen.cite-ref-reformation-2-0[2]
Contents
âą Etymologie
âą Geschichte
âą Die Habsburger
âą Volksabstimmung
âą Nach 1945
⹠Bevölkerung
âą Profanbauten
âą Sakralbauten
âą Andere Bauten
âą Verkehr
⹠PartnerstÀdte
âą Trivia
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Etymologie
Eine der frĂŒhesten ErwĂ€hnungen der Siedlung stammt aus den Aufzeichnungen Geographia des Ptolemaios (* um 100, â um 175 n. Chr.) unter dem Namen altgriechisch ÎŁÏαÏÎČαΜÏία (transkr. Scharbantia/ScharbantĂa) bzw. altgriechisch ÎŁÎșαÏÎČαΜÏία (transkr. Skarbantia/SkarbantĂa)cite-ref-3[3], nach Quelle auch altgriechisch ΣαÎșαÏÎČαΜÏία (transkr. Sakarbantia/SakarbantĂa),cite-ref-4[4] aus lateinischen Quellen Scarbantia oder Scarabantia.
Der ungarische Ortsname Sopron ist frĂŒh verschiedenartig gedeutet worden. ElemĂ©r MoĂłr vermutete einen Zusammenhang zwischen der alten ungarischen Namensform Suprun (â erst seit Mitte des 14. Jh. setzte sich die Schreibung mit o durch â) und einem ehemaligen Flurnamen Sauprunn, den er von einer altbairischen Vorstufe SĂ»prun ableitete und damit die frĂŒhere Bezeichnung des Gebiets zwischen den Dörfern FertĆrĂĄkos (Kroisbach) und Balf (Wolfs) identifizierte.cite-ref-5[5] Der deutsche Ortsname Ădenburg gehe hingegen vermutlich auf die zu Beginn der deutschen Besiedlung hier verödet vorgefundene römische Ruinenstadt zurĂŒck.cite-ref-6[6]
Geschichte
Das Gebiet um Sopron war bereits in der frĂŒhen Eisenzeit besiedelt. Aus der Hallstattzeit stammen die Kalenderbergurnen, die den Ort in der archĂ€ologischen Welt bekannt gemacht haben. Die Römer grĂŒndeten an der Stelle des heutigen Sopron die Siedlung Scarbantia, einen Handelsplatz an der BernsteinstraĂe. Anstelle der römischen Befestigung wurden im Mittelalter die Stadtmauern erbaut. Der heutige Marktplatz war das ehemalige römische Forum.
Nach der Völkerwanderungszeit war die Stadt eine WĂŒstung, die nur sehr gering bewohnt war. Ende des 8. Jahrhunderts wurde die frĂŒhere Stadt Teil des Karolingerreichs, womit eine umfangreiche Siedlungs- und ChristianisierungstĂ€tigkeit einher ging. Mit dem Sieg der Ungarn ĂŒber die Bayern in der Schlacht von Pressburg 907 begann schlieĂlich auch hier die magyarische Landnahme. Die Ungarn errichteten in den Ruinen der Römerstadt eine Grenzfestung.cite-ref-7[7] Auch Juden kamen und lieĂen sich nieder. Die alte Synagoge wurde vom Ende des 12. bis zum Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut.cite-ref-8[8] 1273 besetzte die Armee des böhmischen Königs Ottokar II. PĆemysl die Stadt und nahm die Kinder der Stadtadligen als Geiseln mit. 1277 eroberte Ladislaus IV. Sopron zurĂŒck und erhob sie in den Rang einer königlichen Freistadt. Die Stadt wurde 1317 durch einen Brand zerstört. Durch Karl I. von Ungarn konnten 1324 Juden sich in der Stadt niederlassen. An der Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert lebten etwa viertausend Menschen in der Stadt.cite-ref-9[9] Am 25. Februar 1441 verpfĂ€ndete die Herzogin von Ăsterreich Elisabeth von Luxemburg III. die Stadt an den römisch-deutschen König Friedrich III.
Die Habsburger
Von 1459 bis 1462 war die Stadt vorĂŒbergehend habsburgisch. Der Vertrag von Ădenburg-Wiener Neustadt zwischen Kaiser Friedrich III. und König Matthias Corvinus von Ungarn beendete am 19. Juli 1463 (vorerst) die ersten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Friedrich III. und dem ungarischen König seit ihrer Doppelwahl 1458/59. 1526 fiel mit Ungarn auch Ădenburg per Erbgang an die Habsburger. Ădenburg verblieb aber im ungarischen Reichsteil der Habsburgermonarchie. Im selben Jahr vertrieb die Bevölkerung die Juden aus Sopron.cite-ref-10[10] 1529, wĂ€hrend der ersten Wiener TĂŒrkenbelagerung, konnte sich die Stadt erfolgreich gegen eine Besetzung durch die osmanischen Truppen wehren, wĂ€hrend das Umland von den belagernden Truppen geplĂŒndert wurde. Sopron gilt als eines der Zentren der Reformation in Ungarn.cite-ref-reformation-2-1[2] Ein Feuer zerstörte im Jahr 1676 weite Teile der Stadt. Daraufhin wurde die Stadt im Barock-Stil wiederaufgebaut, was auch heute noch das Stadtbild prĂ€gt. Der Aufstand von Franz II. RĂĄkĂłczi wurde von der Stadt nicht unterstĂŒtzt, sie hielt der Belagerung durch die Kuruzen im Jahre 1705 stand.
Bei der zweiten Wiener TĂŒrkenbelagerung ergab sich Ădenburg im Jahre 1683 der osmanischen Streitmacht unter Kara Mustafa. Nach dem Sieg der kaiserlichen Truppen Leopolds I. ĂŒber die osmanische Streitmacht huldigten die Ădenburger StadtvĂ€ter dem römisch-deutschen Kaiser Leopold I. in Wien. 1753 wurde im Wald von Sopron ein Kohlebergwerk eröffnet, das in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts zu einem der modernsten Bergwerke des Landes wurde. Das mittelalterliche Verteidigungssystem war im 18. Jahrhundert ĂŒberholt, daher wurden an einigen Stellen die Stadtmauern abgerissen und auf den Bastionen mehrere BastionsgĂ€rten angelegt, die noch heute zu sehen sind. Einer von ihnen befindet sich hinter dem Schloss EsterhĂĄzy, vor dem sich ein 1789 erbauter Musikpavillon mit runder Kuppel befindet. In der Zeit von Joseph II. wurde Ădenburg Sitz des Komitats Ădenburg. Im 17. Jahrhundert wurden in der GeiĂkirche die Palatine Ungarns gekrönt. Am 8. Dezember 1625 wurde Ferdinand III. dort mit der Stephanskrone zum ungarischen König gekrönt. Die weitere Zeremonie fand auf einem HĂŒgel vor der Stadt statt, der der einzige original erhalten gebliebene KrönungshĂŒgel Ungarns ist.cite-ref-11[11]
Auf Anregung IstvĂĄn SzĂ©chenyis wurde die erste Eisenbahn in Transdanubien gebaut, die von Sopron aus nach Norden verlief und die Stadt mit dem nahen Wien verband. Nach einem Plan von 1847 sollte diese Bahnstrecke in Richtung SĂŒden SopronâKĆszegâSzombathelyâRumâZalavĂĄrâNagykanizsa weitergefĂŒhrt werden, wurde spĂ€ter aber in anderer Richtung gebaut.cite-ref-12[12]
Durch die GrenznĂ€he wurde Sopron wĂ€hrend der Ungarische Revolution 1848/1849, dem UnabhĂ€ngigkeitskrieg gegen die Vorherrschaft der österreichischen Habsburger, frĂŒh von kaiserlichen Truppen besetzt.
1890 wurde in Sopron die erste Telefonzentrale des Landes errichtet. 1896 wurde anlĂ€sslich der Feierlichkeiten zur eintausendsten Wiederkehr der Landnahme der Magyaren unter GroĂfĂŒrst ĂrpĂĄd im Jahr 896 (Ungarisches Millennium) das Rathaus errichtet. 1900 begann der StraĂenbahnverkehr in der Stadt, doch das Zweiliniennetz rentierte sich auf Dauer nicht, sodass es 1923 eingestellt wurde.cite-ref-13[13] Die Stadt entwickelte sich dann bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gut, obwohl sich seine Entwicklung ab dem spĂ€ten 19. Jahrhundert verlangsamte und sein wirtschaftliches Gewicht abnahm.
Volksabstimmung
â
Hauptartikel
:
Volksabstimmung in Ădenburg
und
Geschichte des Burgenlands
Nach dem Ersten Weltkrieg verlor das Königreich Ungarn zwei Drittel seines Territoriums an verschiedenen Nachbar- und Nachfolgestaaten. Sopron wurde in Folge des Vertrags von Saint-Germain der neuen Republik Ăsterreich zugesprochen und sollte Hauptstadt des neu gebildeten Bundeslandes Burgenland werden, was ein umstrittenes Referendum verhinderte. Eine von österreichischen Zeitgenossen und Historikern bestrittene Volksabstimmung in Ădenburg sollte entscheiden, zu welchem Land Sopron und die acht umliegenden Dörfer gehören sollten. Offiziell wĂ€hlten 72,8 % der Soproner Ungarn.cite-ref-0-14-0[14] Ein vertraulicher Bericht des ungarischen Vertreters in der Wahlkommission, Frigyes Villani, bestĂ€tigte jedoch viele Anschuldigungen der österreichischen Seite.
Sopron wurde anschlieĂend von der Nationalversammlung der Titel Civitas fidelissima (âtreueste Stadtâ) verliehen. Am Datum der Abstimmung, dem 14. Dezember, wird alljĂ€hrlich der HƱsĂ©g napja (Tag der Treue) begangen.cite-ref-0-14-1[14] Die Ămter blieben jedoch bis zur Deportation der Ungarndeutschen im Jahr 1946 zweisprachig.
Zweiter Weltkrieg
Die Stadt litt sehr unter dem Zweiten Weltkrieg. 1944 wurde sie von mehreren Luftangriffen getroffen. Die jĂŒdische Bevölkerung der Stadt (1857 Personen) wurde im Juli 1944 fast vollzĂ€hlig in das Vernichtungslager KZ Auschwitz deportiert, die meisten von ihnen wurden ermordet, nur 325 der Deportierten kehrten zurĂŒck. Vom Dezember 1944 bis zum 28. MĂ€rz 1945 regierten die Pfeilkreuzler das Land im Wesentlichen von Sopron aus. Die Todeszahlen der Stadtbevölkerung stiegen wĂ€hrend der Pfeilkreuzlerherrschaft stark an. In den MassengrĂ€bern rund um Sopron wurden 2181 an Hunger und Seuchen gestorbene Arbeiter beigesetzt. Vereine und lokale Zeitungen wurden verboten und ein erheblicher Teil der Bevölkerung mussten militĂ€risch völlig bedeutungslose ErdwĂ€lle errichten. Durch die groĂe Einwohnerzahl, Zehntausende (nach einigen Quellen Hunderttausende) FlĂŒchtlinge,cite-ref-hiller-n-meth-15-0[15] Mitglieder der Pfeilkreuzler und der MilitĂ€rpolizei, sowie Soldaten kam es in der Stadt zu einer Nahrungsmittelknappheit und Epidemien brachen aus. Ab dem 17. Januar 1945 hatte die örtliche Jugendorganisation der Pfeilkreuzler bereits 12-jĂ€hrige Jungen âangeworbenâ. Schon in den Tagen vor der Flucht der SchĂŒtzen am 29. MĂ€rz versammelten sich Dutzende junger Menschen auf den StraĂen der Stadt.cite-ref-hiller-n-meth-15-1[15] In der damaligen benachbarten Gemeinde (und heutigem Stadtteil) Balf befand sich 1944/45 das Lager Balf. Am 1. April 1945 besetzten Truppen der sowjetischen Roten Armee Sopron.cite-ref-16[16]
Nach 1945
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ein groĂer Teil der ungarndeutschen Einwohnerschaft der Stadt vertrieben.cite-ref-17[17] Es entfaltete sich auch in Sopron eine bedeutende industrielle Entwicklung, das Bergwerk wurde 1951 wegen der Unmöglichkeit des Bergbaus (Wassereinbruch) geschlossen und in den 1950er Jahren wurde die BergbaufakultĂ€t der Hochschule nach Miskolc verlegt. WĂ€hrend des Ungarnaufstandes 1956 beteiligten sich die Einwohner von Sopron am Aufstand, und der Ort war ein Verbindungspunkt nach Westen.
Das barocke Bild der Innenstadt ist erhalten geblieben. In den 1980er Jahren, wĂ€hrend der Ăra KĂĄdĂĄr wurden unter der Leitung des Kunsthistorikers Ferenc DĂĄvidcite-ref-18[18] bedeutende Denkmalschutzarbeiten durchgefĂŒhrt.
Zwischen 1963 und 1986 arbeitete Ferenc DĂĄvid fĂŒr die Nationale Aufsichtsbehörde fĂŒr DenkmĂ€ler. Ab 1986 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunstgeschichtlichen Forschungsinstitut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften als engagierter Denkmalpfleger. Unter anderem spielte er eine wichtige Rolle bei der Restaurierung der Schloss FertĆd und von Sopron. Im EuropĂ€isches Denkmalschutzjahr 1975 (Initiative des Europarates) erhielt die Stadt die Goldmedaille. Es folgten Wiederherstellungsarbeiten der von Franz Storno dem Ălteren in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts restaurierten Pfarrkirche St. Michael. Es kam zur Restaurierung und PrĂ€sentation der Wanddekorationen im Ădenburger Gambrinus-Haus (in Zusammenarbeit mit KlĂĄra MentĂ©nyi) und auch im dortigen EsterhĂĄzy-Palais.cite-ref-19[19] DĂĄvid schĂ€tze die Werke und die Sammlungen der Ădenburger Storno-Familie mit ihren Denkmalrestaurierungen in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts. Im Zuge der Restaurierung des Ădenburger Storno-Hauses unternahm er alles im Interesse der möglichst vollstĂ€ndigen Bewahrung des Denkmal- und Sammlungsgutes der Familie Storno, in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Ădenburger Museums (Soproni MĂșzeum).
Die orthodoxe jĂŒdische Gemeinde hörte nach 1956 auf zu bestehen.
Viele ehemalige Ădenburger kamen nach Bad Wimpfen, wo schon in den Nachkriegsjahren Ădenburger Heimattreffen stattfanden, so dass sich bereits 1951 eine Patenschaft und spĂ€ter eine StĂ€dtepartnerschaft zwischen den StĂ€dten entwickelte. In Bad Wimpfen formierte sich auch der Kulturverein fĂŒr Ădenburg und Umgebung, der unter Eugen Schusteritsch das Ădenburger Heimatmuseum einrichtete.cite-ref-20[20]
Die Grenzöffnung erfolgte am 19. August 1989 mit dem PaneuropĂ€ischen Picknick, bei dem 661 DDR-BĂŒrger ĂŒber die Grenze nach Ăsterreich in die Freiheit gelangten.cite-ref-21[21] Am Ort dieses Ereignisses werden jĂ€hrlich Gedenkfeiern veranstaltet.
Am 18. April 2016 erhielt die Stadt den ICOMOS-Preis fĂŒr die Restaurierung und Erneuerung der 2012 ĂŒbergebenen Burgmauerpromenade und des 2015 sanierten Burgviertels.cite-ref-22[22]
Heute ist Sopron ein aufstrebender Wirtschaftsstandort in Westungarn, der wirtschaftlich eng mit dem Nachbarland Ăsterreich verbunden ist.
Bevölkerung
Im Jahr 1857 betrug der deutsche Bevölkerunganteil 93 %.cite-ref-ungarnjb-25-23-0[23]
1910 hatte Sopron 33.932 Einwohner (51,0 % Deutsche, 44,3 % Ungarn, 4,7 % andere). Die Religionszugehörigkeiten waren: 64,1 % römisch-katholisch, 27,8 % lutherisch, 6,6 % jĂŒdisch, 1,2 % kalvinistisch, 0,3 % andere.cite-ref-24[24]
Die VolkszĂ€hlung 2001 ergab 56.175 Einwohner (92,8 % Ungarn, 3,5 % deutsche Ăsterreicher, 3,7 % andere),cite-ref-2001-census-25-0[25] die VolkszĂ€hlung 2011 dagegen 60.548 Einwohner, von denen sich 51.456 als ethnische Ungarn (85 %) und 3448 als ethnische Deutsche (Ungarndeutsche 5,7 %) erklĂ€rten.cite-ref-census-2011-26-0[26]
Bei den Religionen ergaben sich 2001 folgende Anteile: 69 % römisch-katholisch, 7 % lutherisch, 3 % kalvinistisch, 8,1 % atheistisch, 11,9 % ohne Antwort, 1 % andere.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28]
Ungarndeutsche Minderheit
Seit dem 19. Jahrhundert entfaltete die Gruppe der Ponzichter eine wirtschaftliche TĂ€tigkeit. Trotz der Vertreibungen 1945 hat sich in der Stadt eine ungarndeutsche PrĂ€senz gehalten, die heute unter anderem an der gewĂ€hlten Deutschen Selbstverwaltung zu Ădenburg (Soproni NĂ©met NemzetisĂ©gi ĂnkormĂĄnyzat),cite-ref-29[29] an zweisprachigen Orts- und StraĂenschildern,cite-ref-30[30] an den sich zuletzt beim Zensus 2011 zu 5,7 % als Deutsche erklĂ€renden Stadtbewohnern wie auch an der Deutschen NationalitĂ€tenschule Ădenburg im Ortsteil SopronbĂĄnfalva (Wandorf)cite-ref-31[31] erkennbar ist. An der NationalitĂ€tenschule werden ab der 1. Klasse fĂŒnf Stunden Deutsch wöchentlich unterrichtet und in den zweisprachigen Klassen auĂerdem einige andere FĂ€cher. Auch an der Westungarischen UniversitĂ€t gibt es deutschsprachige Lehrangebote, so in den Wirtschaftswissenschaften.cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | Anzahl | Bemerkungen |
|---|---|---|
| 1833 | 11.216 | âDie hiesigen Einwohner, in 2251 HĂ€usern wohnhaft, [âŠ] sind Deutscheâ [ 34 ] |
| 1857 | 18.211 | 16.861 Deutsche (93 %) [ 23 ] |
| 1880 | 23.222 | 16.425 Deutsche (70 %) [ 35 ] |
| 1910 | 33.932 | 17.318 Deutsche (51 %) [ 35 ] |
| 1920 | 35.248 | 16.911 Deutsche (48 %) [ 35 ] |
| 1941 | 42.255 | 12.633 Deutsche (30 %) |
| 1949 | 32.726 | 0 1.179 Deutsche (3,6 %) |
| 2001 | 56.175 | 0 1.963 Deutsche (3,5 %) [ 25 ] |
| 2011 | 60.548 | 0 3.448 Deutsche (5,7 %) [ 26 ] |
SehenswĂŒrdigkeiten
Profanbauten
Bedeutende Profanbauten sind der mittelalterliche, auf römischen Mauerresten errichtete, Feuerturm (Wahrzeichen der Stadt),cite-ref-36[36] verschiedene mittelalterliche und barocke PatrizierhĂ€user am FĆ tĂ©r (Hauptplatz der Altstadt), das Rathaus, das stĂ€dtische Konferenz- und Kulturzentrum Franz Liszt, das im Jugendstil gehaltene PetĆfi-Theater oder der Postpalast. Die RĂĄkĂłczistraĂe zeigt monumentale Bauten im Stil des Historismus und Eklektizismus, darunter das ehemalige K. u. k. Officierstöchter-Erziehungs-Institut, das Doppelhaus RĂĄkĂłczi StraĂe 37â39 und das Museum RĂĄkĂłczi StraĂe 53.cite-ref-37[37]
Gambrinus-Haus
Das Anfang des 15. Jahrhunderts erbaute Haus wurde Sopron 1422 von König Sigismund von Luxemburg geschenkt. Es wurde im frĂŒhen 17. Jahrhundert umgebaut. Der Stadtschreiber JĂĄnos Gugelweit schrieb im 15. Jahrhundert hier die sogenannten Soproner Blumen, deren Manuskript heute im Stadtarchiv aufbewahrt wird. Die Umrahmung des Eingangs aus dem Jahr 1620 ist aufwendig verziert. Ăberreste eines gewölbten Tores sind heute noch zu erkennen. FrĂŒher war hier das Restaurant Gambrinus.
Sakralbauten
Bedeutende Sakralbauten sind:
âą GeiĂkirche
âą Ursulinenkirche
âą Kirche St. Georg
⹠Kirche St. Judas ThaddÀus
Andere Bauten
Im Stadtteil Balf gibt es schwefelwasserstoffhaltige Heilquellen, die schon den Römern ein Begriff waren. Deshalb entstand hier ein Heilbad, welches Bewegungs-, Wannen-, KohlensÀure- und UnterwassertraktionsbÀder sowie Unterwasserstrahlmassage, Heilgymnastik, Elektrotherapie und Kneipp-Behandlungen anbietet. Behandelt werden können hier orthopÀdische und neurologische Krankheitserscheinungen.
In Sopron befindet sich ein in den Geowissenschaften bekanntes Forschungsinstitut der ungarischen Wissenschaftsakademie, das GGRI (Geodetic and Geophysical Research Institute).
Im Stadtteil FelsĆlĆverek steht auf einem HĂŒgel die auch als âNarrenburgâ bekannte TarĂłdi-Burg, eine kĂŒnstliche, mittelalterlich wirkende Burganlage, die ab den 1950er-Jahren von einem einzelnen Mann aufgebaut wurde.
Museen und Kunstsammlungen
Unter den Soproner Museen ist die Sammlung des Aquarellisten JĂłzsef Soproni HorvĂĄth (1891â1961) zu nennen. In der Balfi u. 11 befindet sich die Privatsammlung Zettl-Langer, die die kĂŒnstlerische und SammeltĂ€tigkeit des Likörfabrikanten Gustav Zettl (1852â1917) dokumentiert. Sie ist seit 1955 öffentlich zugĂ€nglich und bietet ein nahezu unversehrtes Beispiel des Lebensstils des Soproner BĂŒrgertums um 1890.
Wirtschaft und Infrastruktur
Im frĂŒhen Mittelalter war der Raum Sopron ein Zentrum der EisenverhĂŒttung. Heute sind die wichtigsten Wirtschaftszweige der Region Tourismus, Forst- und Holzwirtschaft und Weinbau. Zwei Industrie- und Innovationsparks haben sich in Sopron angesiedelt.
Verkehr
Sopron ist straĂenseitig erreichbar durch die ungarische FernstraĂe 84 aus den Richtungen Szombathely (SĂŒdosten) und Eisenstadt (Nordwesten). Nach dem GrenzĂŒbergang Klingenbach mĂŒndet diese StraĂe in Ăsterreich in die Ădenburger StraĂe B 16 bzw. in die SĂŒdost Autobahn A 3 in Richtung Wien. In Richtung GyĆr (Osten) verlĂ€uft die FernstraĂe 85, welche erst wenige Kilometer östlich der Stadt, bei Nagycenk beginnt. Aus SĂŒden erreicht die österreichische Deutschkreutzer StraĂe B 62 nahe Deutschkreutz die ungarische FernstraĂe 861, die ebenfalls in die FernstraĂe 84 bei Kophaza einmĂŒndet. Geplant ist, das ungarische Autobahnnetz durch den Neubau der Autobahn M85 nahe Sopron an die österreichische Autobahn A 3 anzuschlieĂen.
FĂŒnf Bahnstrecken erreichen den Bahnhof Sopron, der auch Hauptbetriebsstelle der Raaberbahn (RĂEE; ungar. GySEV) ist:
âą von Nordwesten: Bahnstrecke GyĆrâSopronâEbenfurth (RĂEE, eingleisig, elektrifiziert 25 kV / 50 Hz)
âą von Westen: Bahnstrecke Wiener NeustadtâMattersburgâSopron (âMattersburger Bahnâ, ĂBB, eingleisig, nicht elektrifiziert)
âą nach SĂŒden: Bahnstrecke SopronâDeutschkreutzâOberpullendorf (âBurgenlandbahnâ, ĂBB, eingleisig, bis Deutschkreutz elektrifiziert 25 kV / 50 Hz)
âą nach SĂŒdosten: Bahnstrecke SopronâBƱkâSzombathely (RĂEE, eingleisig, elektrifiziert 25 kV / 50 Hz)
âą nach Osten: Bahnstrecke SopronâCsornaâGyĆr (RĂEE, eingleisig, elektrifiziert 25 kV / 50 Hz)
Damit bildet die Strecke der ĂBB-Burgenlandbahn durch das ungarische Staatsgebiet eine Korridorstrecke.
âą nach Norden: 1918 bestand der (unverwirklicht gebliebene) Plan, von der lokalen Station der Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn eine ĂŒber Mörbisch am See nach Rust fĂŒhrende normalspurige Eisenbahn zu errichten.cite-ref-38[38]
Der nĂ€chste Flugplatz befindet sich in FertĆszentmiklĂłs. Die nĂ€chstliegenden VerkehrsflughĂ€fen sind Wien und Bratislava.
PartnerstÀdte
Sopron unterhÀlt StÀdtepartnerschaften mit folgenden StÀdten:cite-ref-39[39]
âą Deutschland Bad Wimpfen, Deutschland (1990, seit 1951 Vertriebenenpatenschaft)
âą Italien Bozen, SĂŒdtirol, Italien (12. Juli 1990)
âą Israel Eilat, Israel
âą Osterreich Eisenstadt (Kismarton), Ăsterreich (2002)
âą Japan Kazuno, Japan (2002)
⹠Deutschland Kempten (AllgÀu), Deutschland (1987)
âą RumĂ€nien MediaÈ (Medgyes), RumĂ€nien (1994)
âą Schweiz Rorschach, Schweiz (1991)
⹠Finnland SeinÀjoki, Finnland (1986)
âą Slowakei BanskĂĄ Ć tiavnica (SelmecbĂĄnya), Slowakei (2008)
âą Griechenland Sparta, Griechenland (2008)
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
â
Hauptartikel
:
Liste von Söhnen und Töchtern der Stadt Sopron
Sonstige mit der Stadt verbundene Personen
âą Andreas Rauch (1592â1656), Organist und Komponist, tĂ€tig an der Michaelskirche.
âą Franz Storno (1821â1907), Maler, Architekt, Restaurator und Kunstsammler, lebte ab 1845 in Ădenburg.cite-ref-40[40]
âą Hedwig Mechle-Grosmann (1857â1928), lebte in Ădenburg.
âą Johann Neubauer (1880â1970), Mundartdichter, war 20 Jahre Lehrer in Ădenburg.
âą Elza Brandeisz (1907â2018), Tanzlehrerin und Gerechte unter den Völkern, lebte und starb in Sopron.
Trivia
Der im Jahre 2004 entdeckte HauptgĂŒrtelasteroid (157141) Sopron wurde nach der Stadt benannt.
Literatur
âą Themenheft Sopron (= Geographisches Jahrbuch Burgenland 2009). Hrsg. von Vereinigung BurgenlĂ€ndischer Geographen in Kooperation mit der UniversitĂ€t Westungarn (Sopron), FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaften, Institut fĂŒr Internationale und Regionale Ăkonomie, ZDB-ID 552562-7, Neutal 2009 (ph-noe.ac.at [PDF; 38,1 MB]; Besiedlung â mit Karten â, Handel, Wirtschaft, stadtgeographische Probleme, Raumordnung).
Weblinks
Commons
: Sopron
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Website der Stadt (ungarisch, deutsch, englisch)
âą Stadtmuseum (ungarisch, deutsch, englisch)
âą Sopron. In: A Pallas nagy lexikona (ungarisch)
âą Geschichte der Stadt Sopron/Ădenburg und ihrer Umgebung. In: oedenburgerland.de
âą Historischer Stadtplan von Sopron, 19. Jahrhundert. In: A Pallas Nagy Lexikona
Einzelnachweise
cite-note-11. Helyi önkormĂĄnyzati vĂĄlasztĂĄsok 2019 â Sopron (GyĆr-Moson-Sopron megye). Nemzeti VĂĄlasztĂĄsi Iroda, abgerufen am 29. Februar 2020 (ungarisch).
cite-note-reformation-22. â Reformationsstadt Sopron. Ungarn. Im Schatten Wiens. StadtportrĂ€t des Projekts ReformationsstĂ€dte Europas. In: reformation-cities.org/cities, abgerufen am 9. MĂ€rz 2017. Zur Bedeutung Soprons in der Reformationsgeschichte und zur Geschichte der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde siehe auch das StadtportrĂ€t (Memento vom 29. Juli 2016 im Internet Archive) des Projekts EuropĂ€ischer Stationenweg. In: r2017.org/europaeischer-stationenweg, abgerufen am 19. Juli 2016.
cite-note-33. â Claudii Ptolemei Geographia IâIII. 3 BĂ€nde. Hrsg. von Karl Friedrich August Nobbe. Leipzig 1843â45, Reprographischer Nachdruck, Georg Olms Verlag, Hildesheim 1966, OCLC 952935308, Band 1, S. 129, Scan in der Google-Buchsuche; Band 2, S. 203, Scan in der Google-Buchsuche (griechische Textausgabe).
cite-note-44. â Alfred StĂŒckelberger, Gerd GraĂhoff (Hrsg.): Ptolemaios. Handbuch der Geographie. Schwabe Verlag, Basel 2006, ISBN 3-7965-2148-7, S. 244 f.
cite-note-55. â ElemĂ©r MoĂłr: Westungarn im Mittelalter im Spiegel der Ortsnamen (= Acta litterarum ac scientiarum Regiae Universitatis Hungariae Francisco-Josephinae. Sectio philologica. T. 10). Hrsg. von der Sodalitas amicorum Reg. Univ. Hung. Francisco-Josephinae. Szeged StĂ€dt. Druckerei und Buchverlags-A.G., Szeged 1936, ISSN 0563-0649, DNB 364999330, S. 74â77, hier S. 75 (u-szeged.hu [PDF; 11,2 MB] â Der Aufsatz wurde bereits 1933 fertiggestellt.).
cite-note-66. â ElemĂ©r MoĂłr: Westungarn im Mittelalter im Spiegel der Ortsnamen (= Acta litterarum ac scientiarum Regiae Universitatis Hungariae Francisco-Josephinae. Sectio philologica. T. 10). Hrsg. von der Sodalitas amicorum Reg. Univ. Hung. Francisco-Josephinae. Szeged StĂ€dt. Druckerei und Buchverlags-A.G., Szeged 1936, ISSN 0563-0649, DNB 364999330, S. 74â77, hier S. 76 (u-szeged.hu [PDF; 11,2 MB] â Der Aufsatz wurde bereits 1933 fertiggestellt.).
cite-note-88. â Die alte Synagoge Soproni Muzeum, abgerufen am 16. Juni 2022
cite-note-99. â MiklĂłs MolnĂĄr: A concise history of Hungary. Cambridge University Press, Cambridge 2001, ISBN 0-521-66142-0 (Scan â Internet Archive. Eine prĂ€gnante Geschichte Ungarns).
cite-note-1010. â Die alte Synagoge Soproni Muzeum, abgerufen am 16. Juni 2022
cite-note-1111. â Online-Lexikon zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa: Ădenburg/Sopron. Abgerufen am 24. November 2023. Krönungsdenkmal. In: visitsopron.com. Abgerufen am 24. November 2023. KrönungshĂŒgel mit dem Amphitheater. In: visitsopron.com. Abgerufen am 24. November 2023.
cite-note-1212. â A SoprontĂłl, KĆszeg, Szombathely, Sz. GrĂłth Ă©s a Balaton mel⊠[S 68 - Vegyes nyomtatott tĂ©rkĂ©pek. - No. 13.]/Kepek. In: maps.hungaricana.hu, (ungarisch) abgerufen am 15. Juni 2022.
cite-note-1313. â Soproni villamosok. In: villamosok.hu, abgerufen am 15. Juni 2022.
cite-note-0-1414. â TörtĂ©nelmi hĂĄttĂ©r - A nĂ©pszavazĂĄs Sopronban. In: HƱsĂ©g napja. Abgerufen am 16. Juni 2022 (ungarisch).
cite-note-hiller-n-meth-1515. â Hiller IstvĂĄn, NĂ©meth Alajos: A hĂĄborĂș Ă©s a felszabadulĂĄs krĂłnikĂĄja (Sopron, 1944â1945) / Chronik des Krieges und der Befreiung (Sopron, 1944â1945). (PDF; 8,1 MB) In: oszk.hu, 25. Oktober 2009, abgerufen am 15. Juni 2022 (ungarisch; Bearbeitungsdatum: 14. Januar 2011).
cite-note-1616. â TĂłth Imre: Geschichte der Stadt Sopron. (Memento vom 19. August 2016 im Internet Archive) In: sopron.hu, abgerufen am 9. MĂ€rz 2017.
cite-note-1717. â Laut Eszter KalmĂĄr: Die Vertreibung der Ungarndeutschen aus Sopron. Masterarbeit. UniversitĂ€t Wien, 2014, S. 114, doi:10.25365/thesis.32473, wurden ĂŒber 14.000 DeutschstĂ€mmige aus der Region Sopron vertrieben.
cite-note-1818. â PĂĄl LĆvei: Ferenc DĂĄvid (1940â2019) in memoriam. In: Acta Historiae Artium. Vol. 60, Issue 1, Dezember 2019, S. 5â24, doi:10.1556/170.2019.60.1.1 (researchgate.net mit Link zum PDF; 11,3 MB).
cite-note-1919. â Sopron. Geschichte. In: EsterhazyWiki. Familie EsterhĂĄzy de Galantha, 12. Mai 2012, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 27. Juni 2022; abgerufen am 15. Juli 2022.
cite-note-2020. â Kulturverein fĂŒr Ădenburg und Umgebung (Hrsg.): 50 Jahre Treue zu Ădenburg. Selbstverlag des Hrsg., Bad Wimpfen 1996.
cite-note-2121. â Robert GrĂŒnbaum, Vicco von BĂŒlow: Eine kurze Chronik der Ereignisse und ihrer Vorgeschichte. (Memento vom 19. August 2016 im Internet Archive) In: 20 Jahre friedliche Revolution. Materialien fĂŒr Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen (= EDK-Texte). Hrsg. vom Kirchenamt der EKD, Hannover 2009, abgerufen am 19. Juli 2016.
cite-note-2222. â ICOMOS-dĂjat kapott a VĂĄrkerĂŒlet Ă©s a VĂĄrfal sĂ©tĂĄny. Das Burgviertel und die Burgmauerpromenade wurden mit ICOMOS ausgezeichnet. In: infosopron.hu, abgerufen am 15. Juni 2022 (ungarisch).
cite-note-ungarnjb-25-2323. â ErnĆ DeĂĄk: Ănderungen in der ethnischen Zusammensetzung der Bevölkerung im heutigen Burgenland. In: Ungarn-Jahrbuch. Band 25 (2000/2001), S. 79â96, hier: S. 87 (oszk.hu [PDF; 1,7 MB; abgerufen am 5. September 2016]).
cite-note-2424. â Sopron 1910 census. (Memento vom 29. MĂ€rz 2008 im Internet Archive) In: talmamedia.com, abgerufen am 19. Juli 2016 (englisch).
cite-note-2001-census-2525. â 2001 census â NationalitĂ€ten. In: nepszamlalas2001.hu, abgerufen am 15. Juli 2017 (ungarisch).
cite-note-census-2011-2626. â NĂ©pszĂĄmlĂĄlĂĄs 2011. In: ksh.hu, abgerufen am 15. Juli 2017 (PDF; 1,9 MB), S. 194, 189 (ungarisch).
cite-note-2727. â 2001 census â Religionen (ungarisch).
cite-note-2828. â Historical population of GyĆr-Moson-Sopron. (Memento vom 16. Juli 2006 im Internet Archive) (Hungarian Central Statistical Office).
cite-note-2929. â Sopron (offizielle Website der Stadt): Soproni NĂ©met NemzetisĂ©gi ĂnkormĂĄnyzat. In: sopron.hu, abgerufen am 28. September 2014 (ungarisch; Deutsche Selbstverwaltung zu Ădenburg). Sopron â Die Stadt der Treue und der Freiheit. In: sopron.hu, abgerufen am 19. Juli 2016.
cite-note-3030. â Annemarie Prinz: Bild mit doppelter Ortstafel Ungarisch/Deutsch. In: schnappen.at, abgerufen am 19. Juli 2016.
cite-note-3131. â Deutschen NationalitĂ€tenschule Ădenburg (Soproni NĂ©met NemzetisĂ©gi ĂltalĂĄnos Iskola): Ăber unsere Schule. In: sopron.hu, abgerufen am 28. September 2014.
cite-note-3232. â UniversitĂ€t Freiburg: Westungarische UniversitĂ€t Sopron. In: uni-freiburg.de, abgerufen am 28. September 2014.
cite-note-3333. â Westungarische UniversitĂ€t: FakultĂ€t fĂŒr Wirtschaftswissenschaften, Bachelor Studiengang Betriebswirtschaftslehre und Management. Anlass fĂŒr das Grundstudium Betriebswirtschaftslehre und Management in deutscher Sprache. In: ktk.nyme.hu, abgerufen am 28. September 2014.
cite-note-342. J. C. von Thiele: Das Königreich Ungarn. Ein topographisch-historisch-statistisches RundgemĂ€lde, das Ganze dieses Landes in mehr denn 12400 Artikeln umfassend. 6. Band. Thieleâsche Erben, Kaschau 1833, OCLC 923629635, S. 3.
cite-note-suppan-353. Arnold Suppan: âGermansâ in the Habsburg Empire. Language, Imperial Ideology, National Identity, and Assimilation. In: Charles W. Ingrao, Franz A. J. Szabo u. a.: The Germans and the East (= Central European studies). Purdue University Press, West Lafayette, Ind. 2008, ISBN 978-1-55753-443-9, S. 182.
cite-note-3636. â SehenswĂŒrdigkeiten Sopron Region Tourist Center Nonprofit GmbH im Auftrag der Gemeinde Sopron, abgerufen am 16. Juni 2022
cite-note-3737. â Sopron. Az Ăjteleki KĂŒlvĂĄros kĂ©pei. In: index.sopron.hu, abgerufen am 19. Juli 2016 (ungarisch; Index kulturhistorischer GebĂ€ude).
cite-note-3939. â TestvĂ©rvĂĄrosaink. In: sopron.hu. Abgerufen am 16. Juni 2022 (ungarisch).
cite-note-4040. â E. BuzĂĄsi: Storno, Ferenc d. Ă. (1821â1907), Maler, Architekt, Restaurator und Kunstsammler. In: Ăsterreichisches Biographisches Lexikon 1815â1950 (ĂBL). Band 13, Verlag der Ăsterreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2010, ISBN 978-3-7001-6963-5, S. 330 f. (Direktlinks auf S. 330, S. 331).